AGB

AGBAGB
28.05.2014 

1. Unternehmensinformationen
Schulungszentrum für Tierverhaltenstherapie und Erziehungsberatung TVT e.U; Aus-, Fort- und Weiterbildungen im Rahmen von Blended Learning / Erwachsenenbildung
A - 1170 Wien, Alszeile 57-63/6/4
Telefon: +43 / (0)699/10957958
Fax: +43 / (0)1 / 25330336447
E-Mail: office@sztvt.at
Website: http://www.sztvt.at
Gerichtsstand und Erfüllungsort: Handelsgericht Wien
Firmenbuch FN 345643z
UID-Nr. ATU66554267
DVR 4004573

2. Geltungsbereich
Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Schulungszentrum für Tierverhaltenstherapie und Erziehungsberatung TVT e.U. (in weiterer Folge kurz SzTVT) und Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmern gelten ausschließlich die Allgemeinen-AGB des SzTVT in ihrer derzeit gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen von TeilnehmerInnen erkennt das SzTVT nicht an, es sei denn, das SzTVT hätte ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt.

3. Preise und Gültigkeit von Angeboten
Alle Preise des SzTVT sind bei den jeweiligen Dienstleistungen detailliert angeführt, verstehen sich in Euro und inklusive 20% MWSt. Angebote und angeführte Preise sind gültig bis auf Widerruf.

4. Änderungsvorbehalt
Wir behalten uns, in Ausnahmefällen, notwendige Änderungen vor. Dies beinhaltet Termine, Zeiten, Orte, Referenten sowie Storno- und Teilnahmebedingungen zu Veranstaltungen und Teilnahme und Abschlussvoraussetzungen sowie Umfang und Art von Praxiszeiten hinsichtlich der Lehrgangsangebote. Bei der Änderung von Referenten wird ein gleichwertiger Ersatz geboten. Wir behalten uns das Recht vor, Veranstaltungen mit zu geringer Teilnehmeranzahl abzusagen.

5. Datenschutz, Persönlichkeits-, Urheber- und Markenrecht

5.1 Persönliche Daten
TeilnehmerInnen erteilen mit Übermittlung der Anmeldung ihre Zustimmung, dass ihre persönlichen Daten zur ausschließlichen Datenverarbeitung durch das SzTVT bis auf Widerspruch automationsunterstützt und manuell gespeichert und verwendet werden. TeilnehmerInnen nehmen zur Kenntnis und erklären sich damit einverstanden, dass die von ihnen angegebenen Daten im Bedarfsfall an Dritte (z.B. Vortragende) weitergegeben werden.

5.2 Bildmaterial
Es wird darauf hingewiesen, dass im Zuge von Fortbildungen (und Prüfungen) Fotos geschossen bzw. Videos gedreht werden können. Mit ihrer Teilnahme erteilen die TeilnehmerInnen dem SzTVT die Erlaubnis, Fotos bzw. Videos, auf denen sie und/oder ihre Hunde ganz oder teilweise zu sehen sind, im Rahmen des SzTVT zu veröffentlichen, ohne eine ausdrückliche Einzelerlaubnis von TeilnehmerInnen einzuholen. TeilnehmerInnen können dieses Recht ohne Angabe von Gründen jederzeit widerrufen. Bei eingesandten oder auf anderem Weg zur Verfügung gestelltem Bildmaterial geht das Copyright automatisch an das SzTVT über.

5.3 Copyrights von Unterlagen
Bei oder für Veranstaltungen ausgehändigte Unterlagen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht (auch nicht auszugsweise) ohne Einwilligung des Urhebers vervielfältigt, weitergegeben oder gewerblich genutzt werden. Alle innerhalb von Veranstaltungen genannte und ggf. durch Dritte geschützte Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweiligen gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der Nennung ist nicht der Schluss zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind.

5.4 Konzept- und Ideenschutz SzTVT
Das Konzept des SzTVT untersteht in seinen sprachlichen Teilen dem Schutz des Urheberrechtsgesetzes. Jegliche Nutzung, Verwendung, Bearbeitung und Verwertung des Konzeptes und Teilen davon ist anderen Personen ohne vorherige schriftliche Zustimmung des SzTVT nicht gestattet. Das Konzept enthält relevante Ideen, Grafiken und Illustrationen, die als zündender Funke alles später Hervorgebrachten und somit als Ursprung von Vermarktungs- bzw. Umsetzungsstrategie definiert werden können. Daher sind jene Elemente des Konzepts geschützt, die eigenartig sind und der Vermarktungs- bzw. Umsetzungsstrategie ihre charakteristische Prägung geben. Es ist zu unterlassen, diese vom SzTVT im Rahmen des Konzepts verwendeten Ideen wirtschaftlich zu verwerten bzw. verwerten zu lassen oder zu nutzen bzw. nutzen zu lassen.

5.5 Konzept- und Ideenschutz Kooperationspartner
Konzepte von Kooperationspartnern (Vortragenden Trainern etc.) unterstehen in ihren sprachlichen Teilen dem Schutz des Urheberrechtsgesetzes. Jegliche Nutzung, Verwendung, Bearbeitung und Verwertung des Konzeptes und Teilen davon ist anderen Personen ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Kooperationspartner nicht gestattet. Die Konzepte enthalten relevante Ideen, Grafiken und Illustrationen, die als zündender Funke alles später Hervorgebrachten und somit als Ursprung von Vermarktungs- bzw. Umsetzungsstrategie definiert werden können. Daher sind jene Elemente von Konzepten geschützt, die eigenartig sind und der Vermarktungs- bzw. Umsetzungsstrategie ihre charakteristische Prägung geben. Es ist zu unterlassen, diese von Kooperationspartnern im Rahmen von Konzepten verwendeten Ideen wirtschaftlich zu verwerten bzw. verwerten zu lassen oder zu nutzen bzw. nutzen zu lassen. Kooperationspartner des SzTVT tragen zu einem wichtigen Teil zur hohen Qualität der Ausbildungen bei. Ein gutes Kooperationsverhältnis kommt daher allen TeilnehmerInnen zugute. Sollte ein Kooperationsverhältnis durch widerrechtliche Copyrightverletzung geschädigt werden, behält sich das SzTVT vor, bereits ausgestellt Zertifizierungen/Zeugnisse/ Nutzungsrechte zurückzuziehen bzw. begonnene Ausbildungen abzubrechen und weitere Anmeldungen zu untersagen.

6. Änderung Namen/Wohnort/E Mail-Adr. von TeilnehmerInnen
TeilnehmerInnen verpflichten sich, jede Änderung des Namens, der Wohnadresse oder der E Mail-Adresse dem SzTVT unverzüglich mitzuteilen. Können Unterlagen oder Informationen aufgrund von Nichtmeldungen nicht zugestellt werden, liegt die Schuld bei den TeilnehmerInnen.

7. Haftungsausschluss
Das SzTVT übernimmt keine Haftung bzw. Gewährleistung für die Richtigkeit der während Fortbildungen oder anderen Veranstaltungen von Referenten gemachten Aussagen. Jede/r Teilnehmer/in ist für sich selbst verantwortlich. Er trägt während einer Veranstaltung die vollen rechtlichen Konsequenzen für seine Handlungen inner- und außerhalb der Teilnehmergruppe und muss für verursachte Schäden selbst aufkommen. Ansprüche gegenüber dem Veranstalter können ausnahmslos nicht geltend gemacht werden. Das SzTVT haftet – soweit gesetzlich zulässig – nicht für Verluste oder Beschädigung mitgebrachter Gegenstände und Wertsachen der TeilnehmerInnen, es sei denn, dies ist auf ein grob fahrlässiges Verhalten von SzTVT-MitarbeiterInnen zurückzuführen, wofür der Anspruchsteller nachweispflichtig ist. Für den Verlust oder die Beschädigung von Gegenständen, die während Pausen in Räumlichkeiten verbleiben, haftet das SzTVT – soweit gesetzlich zulässig – in keinem Fall. Ferner wird – soweit gesetzlich zulässig – keine Haftung für Personen- oder Tierschäden übernommen, die sich in Räumlichkeiten des SzTVT sowie der vom SzTVT für Veranstaltungszwecke benutzten Räumlichkeiten Dritter ereignen (z.B. Vortragsräumlichkeiten, Pausenräumen, Gangflächen, Hundeplätze). Bei Ausfall einer Veranstaltung durch Krankheit der ReferentInnen, höherer Gewalt oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse besteht kein Anspruch auf Durchführung der Veranstaltung. Das SzTVT kann in diesen Fällen nicht zum Ersatz von Reise- und Übernachtungskosten sowie Arbeitsausfall verpflichtet werden. Für unmittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn oder Anspruch Dritter wird nicht gehaftet.

8. Rechtswirksamkeit
Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die anderen Teile des Dokuments in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt. Die AGBs bleiben daher auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Bedingungen in ihren übrigen Teilen verbindlich. Änderungen und Ergänzungen dieser Bedingungen bedürfen der Schriftform, Druckfehler sind vorbehalten.

9. Veranstaltungen / Onlineanmeldungen

9.1 Anmeldungen
Durch die Anmeldung per Onlineformular auf der Website des SzTVT („SzTVT Anmeldungen online“) erfolgt die verbindliche Anmeldung zu einer Veranstaltung. Die verbindliche Anmeldung begründet ein Vertragsverhältnis zwischen Teilnehmer und SzTVT.

9.2 Rücktritts- / Widerrufsrecht
Ein Widerruf ist kostenfrei online auf der Website des SzTVT („SzTVT Anmeldungen online“) möglich. Die Widerrufsfrist ist bei den Veranstaltungen angegeben und überschreitet in den meisten Fällen die EU-weit vorgeschriebene Rücktrittsfrist von 14 Kalendertagen.

9.3 Stornobedingungen
Eine Stornierung ist online auf der Website des SzTVT („SzTVT Anmeldungen online“) bis Stornofristende möglich. Das Stornofristende ist unterschiedlich und bei den Veranstaltungen angegeben. Stornierungen zu einem späteren Zeitpunkt müssen ausnahmslos schriftlich (E-Mail, Fax, Post) an das SzTVT erfolgen. Stornierungen nach Stornofristende sind (je nach Meldezeitpunkt der Stornierung und Vorgabe der Referenten/Vortragenden) mit einer Stornogebühr oder der Zahlung der vollen Teilnahmegebühr verbunden. Die Zahlung der Stornogebühr entfällt, wenn der absagende Teilnehmer einen zahlenden Ersatzteilnehmer stellt, der alle etwaigen Teilnahmevoraussetzung der Veranstaltung erfüllt.

9.4. Rechnungslegung
Nach Ablauf der Stornofrist erfolgt die Rechnungslegung durch das SzTVT. Zahlungen sind per sofort, jedoch bis spätestens 2 Wochen vor Veranstaltungstermin auf das auf der Rechnung angeführte Konto zu leisten. Bei Nichteinhaltung der Zahlungsverpflichtungen werden Verzugszinsen in Höhe von 9% per anno verrechnet. Des Weiteren wird bei Zahlungsverzug eine Mahngebühr verrechnet. Bei Nichteinhaltung von Zahlungsverpflichtungen kommt es zum außergerichtlichen Mahnverfahren. Dazu zählt der Mahnbrief (Zahlungserinnerung). Für eine Mahnung gibt es keine Regelungen im Hinblick auf die Form. Das SzTVT kann die Übersendung des Mahnschreibens selbst durchführen oder durch einen Anwalt durchführen lassen. Der Schuldner kann der Forderung widersprechen, wenn die angegebenen Leistungen nicht oder nur teilweise erbracht wurden. Dafür muss er Beweise vorbringen. Sind die Forderungen gerechtfertigt und der Schuldner kommt trotzdem der Zahlungsaufforderung nicht nach, kann das SzTVT zum gerichtlichen Mahnverfahren (Klage) übergehen. Der Schuldner übernimmt die Haftung für alle ev. entstehenden Kosten (Mahnspesen, Anwaltsgebühren, Klagsgebühren, Inkassobüro etc.), die mit einem Zahlungsverzug verbunden sind. Angemeldete Personen, die keine Zahlung geleistet haben, haben kein Teilnahmerecht.

9.5 Teilnahmebestätigungen
Nach erfolgter Teilnahme werden Teilnahmebestätigung (Teilnehmername, Veranstaltungsname und -inhalt, Datum, -Referent/in) ausgestellt.

10. Teilnahmevoraussetzungen für Ausbildungen
Mindestteilnahmevoraussetzung für alle Lehrgänge: Erreichung des 18. Lebensjahres und Pflichtschulabschluss. Eventuelle weitere Voraussetzungen sind in den einzelnen Fernlehrverträgen verankert.

10.1 Definition „TeilnehmerInnen aus Österreich“
Die Hinweise in den Anmeldeanträgen „TeilnehmerInnen aus Österreich“, „TeilnehmerInnen aus weiteren EU-Ländern“ bzw. „TeilnehmerInnen aus Nicht-EU-Ländern“ beziehen sich immer auf den Hauptwohnsitz des/der Antragstellers/Antragstellerin. Es wird kein Bezug auf eine Staatsbürgerschaft genommen.

10.2 Notwendiges Equipment
PC mit Internetanschluss und Drucker.

11. Ausbildungsbeginn
Da es sich bei den meisten Lehrgängen um Blended Learning handelt und die theoretischen Informationen per Fernlehre vermittelt werden, können Lehrgänge jederzeit begonnen werden. Ein Lehrgang beginnt mit Einlangen des Fernlehrvertrags beim SzTVT. Abweichungen davon (z.B. späterer Beginn) bedürfen der schriftlichen Form.

12. Vertragsbestätigung
Nach Einlangen des Anmeldeantrags erhalten TeilnehmerInnen eine Informationsmappe und eine Hauptrechnung mit der Übersicht aller folgenden Teilrechnungen zum Lehrgang. Dies gilt als Bestätigung des abgeschlossenen Vertrages zwischen TeilnehmerInnen und dem SzTVT.

13. Ausbildungsdauer
Die Lehrgangsdauer ist in den Anmeldeanträgen angegeben. Diese vom SzTVT aufgrund von Erfahrungswerten festgelegte Standard-Lehrgangsdauer ist jene Studiendauer, innerhalb welcher ein voll berufstätiger Teilnehmer bei durchschnittlichem Zeiteinsatz das Lehrgangsziel erreichen kann.

14. Rücktritts- / Widerrufsrecht bei Ausbildungsverträgen

14.1 Rücktrittsfrist
Es gilt die EU-weit vorgeschriebene Rücktrittsfrist von 14 Kalendertagen. Innerhalb dieser Frist kann der Verbraucher ohne Angaben von Gründen von Verträgen/Anmeldungen zurücktreten. Die Rücktrittsfrist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses zu laufen. Für die Rechtzeitigkeit des Rücktritts genügt die Absendung der Rücktrittserklärung innerhalb der Rücktrittsfrist.

14.2 Erklärung des Rücktritts
Die Rücktrittserklärung ist zu richten an das SzTVT. Der Rücktritt kann unter Verwendung des Muster-Widerrufsformulars oder mit entsprechend eindeutiger Erklärung in beliebig anderer Form (E-Mail, Fax, Brief, SMS) erfolgen. Der Beweis des rechtzeitigen Rücktritts obliegt dem Verbraucher.

14.3 Annahme des Rücktritts
Der Rücktritt muss vom Unternehmen in eindeutiger Form (E-Mail, Fax, Brief, SMS) bestätigt werden.

14.4 Widerrufsfolgen
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind beiderseits empfangene Leistungen zurückzuerstatten. Wurde mit der Dienstleistung während der Rücktrittsfrist begonnen und ist sie im Rücktrittszeitpunkt noch nicht vollständig erbracht, ist der Rücktritt zwar zulässig, der Verbraucher ist jedoch zu anteiligen Kostentragung verpflichtet, bzw. bekommt sein erstattetes Geld nur anteilig zurück. Unternehmer: Das SzTVT hat alle empfangen Leistungen (Zahlungen) innerhalb von 14 Tagen ab Erhalt der Rücktrittserklärung zu erstatten. Verbraucher: Der Teilnehmer hat alle empfangenen Leistungen innerhalb von 14 Tagen vom Empfangstag an zu erstatten.Wertvergütung: Ist die Rückstellung der vom SzTVT bereits erbrachten Leistungen unmöglich oder untunlich (z.B. Versand von Unterlagen per pdf), hat der Verbraucher deren Wert zu vergüten. Wertminderung: Bei Rückstellung von Lehrmaterial ist eine Entschädigung für eine Minderung des gemeinen Wertes der Leistung zu zahlen. Die Übernahme der Leistungen in die Gewahrsame des Teilnehmers ist für sich allein nicht als Wertminderung anzusehen, sofern das überlassene Lehrmaterial in einwandfreiem, wiederverwendbarem Zustand retourniert wird. Rücksendung von Lehrmaterial erfolgt auf Kosten und Gefahr des Teilnehmers.

14.5 Entfall des Rücktrittsrechts
Werden digitale Inhalte nicht auf einem körperlichen Datenträger (z.B. Downloads) vor Ablauf der Rücktrittsfrist zur Verfügung gestellt und wurde der Verbraucher über den Verlust des Rücktrittsrechts informiert und stimmte diesem zu, entfällt das Rücktrittsrecht.

14.6 Widerrufsformular
Ein Muster-Widerrufsformular wird auf der Homepage im Bereich "Impressum" zur Verfügung gestellt.

15. Kündigung von Ausbildungsverträgen
Lehrgänge mit einer Lehrgangsdauer von sechs Monaten oder weniger können nicht gekündigt werden. Lehrgänge mit einer Lehrgangsdauer von mehr als sechs Monaten können erstmalig zum Ablauf von sechs Monaten und danach monatlich unter Einhaltung einer vierwöchigen Kündigungsfrist gekündigt werden. Kündigungen werden immer zum Ablauf eines begonnenen Monats durchgeführt. Die Kündigung ist zu richten an das SzTVT und muss schriftlich erfolgen (Mail, Fax, Brief). Das SzTVT übernimmt keine Verantwortung für den tatsächlichen Erhalt einer Kündigung. Die Beweiskraft liegt beim Teilnehmer. Es liegt daher im Interesse des Teilnehmers, eine Kündigung am Postweg eingeschrieben aufzugeben bzw. bei einer Kündigung, die per Mail oder Fax versendet wird, eine Bestätigung über den Erhalt zu erbitten. Eine Kündigung kann ohne Angaben von Gründen erfolgen. Von dieser Kündigungsregelung kann, außer unter besonderen Umständen, nur zum Vorteil des Teilnehmers abgewichen werden. Das Recht des SzTVT und des Teilnehmers, den Vertrag aus wichtigen Gründen zu kündigen, bleibt unberührt. Im Falle einer Kündigung von Seiten des Teilnehmers ist eine Aufwandsentschädigung für geleistete administrative Arbeiten in der Höhe von 50,00 Euro inkl. MWSt. an das SzTVT zu entrichten. Eventuell bereits verschickte Lehrgangsunterlagen werden bei einer Kündigung nachverrechnet.

16. Ausbildungskosten / Rechnungslegung
Die vereinbarten Lehrgangskosten sind laut Vertrag (einmalig oder in monatlichen Raten) zu bezahlen. Bei monatlichen Zahlungen ist die erste Rate prompt nach Rechnungserhalt fällig. Die weiteren Ratenzahlungen müssen im Monatsrhythmus, jeweils Anfang des Monats erfolgen. Grundsätzlich erfolgt der Versand von Lehrgangsunterlagen nach Eingang der diesbezüglichen Ratenzahlung. Wird vom SzTVT davon abgewichen, hat dies keinen Einfluss auf die Fälligkeit der Ratenzahlungen. Bei Nichteinhaltung der Zahlungsverpflichtungen werden Verzugszinsen in Höhe von 9% per anno verrechnet. Bei Nichteinhaltung von Zahlungsverpflichtungen kommt es zum außergerichtlichen Mahnverfahren. Dazu zählt der Mahnbrief (Zahlungserinnerung). Für eine Mahnung gibt es keine Regelungen im Hinblick auf die Form. Das SzTVT kann die Übersendung des Mahnschreibens selbst durchführen oder durch einen Anwalt durchführen lassen. Der Schuldner kann der Forderung widersprechen, wenn die angegebenen Leistungen nicht oder nur teilweise erbracht wurden. Dafür muss er Beweise vorbringen. Sind die Forderungen gerechtfertigt und der Schuldner kommt trotzdem der Zahlungsaufforderung nicht nach, kann das SzTVT zum gerichtlichen Mahnverfahren (Klage) übergehen. Der Schuldner übernimmt die Haftung für alle ev. entstehenden Kosten (Mahnspesen, Anwaltsgebühren, Klagsgebühren, Inkassobüro etc.), die mit einem Zahlungsverzug verbunden sind. Im Verzugsfall ist das SzTVT berechtigt, die Auslieferung von weiterem Lehrmaterial bzw. Erbringung der Betreuung, von der Zahlung des Rückstandes abhängig zu machen. Ist der Teilnehmer mit fälligen Monatsbeiträgen mehr als 6 Wochen im Rückstand und erfolgt nach einer weiteren Nachfristsetzung von 2 Wochen keine Zahlung, so wird der gesamte offene Restbetrag des Lehrganges fällig gestellt. Bei Nichtbezahlung von Lehrgangsgebühren, die eine Klage/Exekution zur Folge haben, behält sich das SzTVT das Recht vor, einen nicht abgeschlossenen Lehrgang zu kündigen bzw. eine Abschlussprüfung zu verweigern.

17. Ausbildungsabschlüsse
Jeder Lehrgang wird mit den vorgegebenen Prüfungen (schriftlich, mündlich, praktisch) abgeschlossen. Bei allen Prüfungen besteht die Prüfungskommission aus mindestens zwei, vom SzTVT anerkannten Personen.

18. Verpflichtungserklärung für TeilnehmerInnen an Ausbildungen
TeilnehmerInnen verpflichten sich, nach dem Österr. Bundesgesetz über den Schutz der Tiere  (TSchG) und der 56. Verordnung „Nähere Bestimmungen über die tierschutzkonforme Ausbildung von Hunden“ zu handeln. Darüber hinaus verpflichten sich TeilnehmerInnen keine Trainingsmethoden anzuwenden oder zu empfehlen, die bei einem Tier zu psychischen oder physischen Schmerzen, Leiden oder Schäden führen, es in schwere Angst versetzen oder (langanhaltend) massiv unter Stress setzen. Weiters sind TeilnehmerInnen verpflichtet (so sie davon betroffen sind), sich an die Österr. PO und WO sowie PO für Absolventinnen des SzTVT zu halten. Wird diesen Verpflichtungen nicht nachgekommen, behält sich das SzTVT das Recht vor, bereits ausgestellte Zertifizierungen/Zeugnisse/ Nutzungsrechte zurückzuziehen bzw. begonnene Ausbildungen abzubrechen oder weitere rechtliche Schritte zu unternehmen. In diesem Fall bestehen keine Rechte irgendeiner Art von Seiten der TeilnehmerInnen gegenüber dem SzTVT.

 

19. ÖFV
Das SzTVT ist Mitglied des Österreichischen Fernschulverbandes. Mitglieder des Österreichischen Fernschulverbandes sind auf Grund ihrer Mitgliedschaft verpflichtet, den korrekten Fernunterricht in Österreich zu gewährleisten. Dies beinhaltet u.a.: Sachliche, vollständige und klare schriftliche Information über Inhalt, Umfang, Ziel, Kosten und Vertragsbedingungen des angebotenen Lehrgangs; Unterrichtserteilung an Hand von pädagogisch einwandfreiem Lehrmaterial mit einer angemessenen Zahl von Aufgaben, deren Lösungen von TeilnehmerInnen zur individuellen Korrektur und Kommentierung an das Fernlehrinstitut einzureichen sind; Einsatz ausnahmslos qualifizierter MitarbeiterInnen als Autoren, Korrektoren und Lehrer im Unterricht.

20. ÖBdH
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem ÖBdH (Österr. Berufsverband der Hundeerzieher, -trainer und –verhaltensberater e.V.). Der Verband vertritt die Interessen der in der Verbandsbezeichnung angegebenen Berufsgruppen. Lehrgänge, die beim SzTVT absolviert werden, werden vom ÖBdH inhaltlich voll anerkannt.

© Schulungszentrum für Tierverhaltenstherapie und Erziehungsberatung TVT e.U., A – 1170 Wien

Inkrafttreten: 01.01.2010

Die vollständigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie auf der Homepage des Schulungszentrums TVT, im Impressum: www.sztvt.at

 

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